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Goldoptionsscheine

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Goldbarren kaufenUnterschied zwischen Goldoption und Goldoptionsschein

Grundsätzlich darf ein Goldoptionsschein nicht mit der im vorigen Abschnitt beschriebenen Goldoption verwechselt werden. Es bestehen zahlreiche Unterschiede, der gravierendste davon ist folgender: Der Anleger profitiert bei einem Optionsschein sowohl dann, wenn sich die zugrunde liegende Option positiv entwickelt als auch dann, wenn diese einen negativen Verlauf nimmt. Zudem bildet ein Optionsschein die Entwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes nicht im Maßstab eins zu eins ab, sondern in der Regel verkleinert. Das bedeutet in der Folge: Es ergibt sich mit dem Optionsschein eine Hebelwirkung, die allerdings sehr bedacht eingesetzt werden sollte. Der Preis für einen Optionsschein ist demnach um einen bestimmten Teil geringer, als für den direkten Kauf des Basiswertes im Rahmen einer Option aufgewendet werden müsste.

Kauf- und Verkaufsoptionsscheine

Es gibt sowohl Kaufoptionsscheine als auch Verkaufsoptionsscheine. Wie auch bei den Optionen selbst spekuliert der Anleger bei einem Kaufoptionsschein darauf, den Basiswert am Ende der Laufzeit zu einem vorbestimmten Preis kaufen zu können.

Börslich und außerbörslich handelbar

Im Gegensatz zu den Optionen selbst werden Optionsscheine sowohl an der Börse als auch außerbörslich gehandelt. Sie können beispielsweise auch direkt beim Emittenten oder einem Broker erworben werden. Dies sorgt allerdings dafür, dass der Kauf beziehungsweise Verkauf von Optionsscheinen in der Regel mit recht hohen Gebühren und Nebenkosten verbunden ist.

Für wen sind Goldoptionsscheine geeignet?

Fragt man Experten nach ihrer Einschätzung, für welchen Anlegertyp Optionsscheine grundsätzlich geeignet sind, so werden sie Einsteigern und Kleinanlegern den Handel mit diesen Finanzinstrumenten in der Regel nicht empfehlen. Das Risiko eines Verlustes, welches bis hin zum Totalverlust gehen kann, ist einfach zu hoch. Daran ändern auch die überproportionalen Gewinnchancen letztendlich nichts. Zudem ist für den Handel mit Optionsscheinen die Termingeschäftsfähigkeit erforderlich. So ergibt sich der Umstand, dass der Handel mit Optionsscheinen gerade in Krisenzeiten kein Allheilmittel ist, ja sogar von den meisten Finanzexperten abgelehnt wird.

Limitorder unbedingt nutzen

Wenn Sie dennoch auf den Geschmack gekommen sind und für die Zukunft beabsichtigen, auch mit Optionsscheinen zu handeln, sollten Sie jede Order unbedingt mit einem entsprechenden Limit versehen. Dies ist vor allem deshalb wichtig, da die Umsätze mit Optionsscheinen relativ gering sind und es hohe Spreads gibt, die das Risiko ohne Limitierung in schwindelerregende Höhen treiben würden. Zudem hatte sich in der Vergangenheit herausgestellt, dass der Handel mit Optionsscheinen ausschließlich in Zeiten extremer Kursschwankungen lohnend ist. Andernfalls sorgen die Begrenzung der Laufzeit, der große Spread sowie die Volatilität dafür, dass das Risiko eines Totalverlustes in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Gewinn steht.

Gold- und Silbersparplan als Alternative

Für den unerfahrenen Anleger empfehlen Experten, den Erwerb von Fondsanteilen dem von Einzelwerten oder gar Optionen vorzuziehen. Goldoptionen können über jeden Broker an der Börse gehandelt werden. Eine Alternative dazu stellt ein Gold- und Silbersparplan dar, wie wir Ihn nachfolgend vorstellen wollen:

Goldsparplan

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