Gold als Währung
Lange Tradition als Währung
Bereits im Mittelalter wurde Gold als direkte Währung eingesetzt. Dies sorgte dafür, dass die Nachfrage nach Gold immer weiter stieg, während die Produktion durch die damals noch fehlenden technischen Möglichkeiten nicht mitziehen konnte. Das Ergebnis: Gold wurde mit der Zeit immer wertvoller, eine dauerhafte Deflation entstand. Experten vermuten, dass erst die Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 und die damit verbundenen Möglichkeiten, Gold von der Neuen in die alte Welt zu transportieren, diese Entwicklung stoppte, beziehungsweise zunächst verlangsamte.
Aus Deutschland kennt man eine solche Währung aus der Zeit des Deutschen Reiches, genauer gesagt zwischen 1870 und 1918. In dieser Zeit gab es als gesetzliches Zahlungsmittel die so genannte Goldmark. Ihr lag ein realer Wert an Gold zugrunde, genauer gesagt, jedes Gramm Gold verkörperte genau 4,20 Goldmark. Das System der Goldmark konnte sich schließlich bis zum Ende des Ersten Weltkrieges halten, dann brach es allerdings aufgrund der hohen Reparationenzahlungen regelrecht ein. Seit diesem Zeitpunkt kennt man Gold in Deutschland nur noch als Ersatz- beziehungsweise Reservewährung – eine Form, in der es heute auch noch in vielen anderen Ländern der Erde verwendet wird. Legendär sind dabei beispielsweise die Goldreserven der USA, welche wohl die umfangreichsten in der gesamten Welt darstellen.
Ähnlich verhielt es sich in den USA. Bis im Jahre 1968 das zweigliedrige System eingeführt wurde, bei dem für Gold sowohl ein Fixpreis als auch ein frei dem Markt anpassbarer Preis zugestanden wurde, hatte das Gold einen festen, an den Dollar gebundenen Kurs. Dieser Betrug jahrelang pro Unze einen Dollarwert von 20,67, später wurde dieser Wert dann auf 35 Dollar pro Unze angehoben.
Interessant ist, dass Gold als Währungsreserve für die USA zeitweise so wichtig geworden war, dass der private Goldbesitz von Seiten der Regierung über lange Jahre verboten wurde. So waren beispielsweise zwischen 1933 und 1975 lediglich Goldreserven in Form von Münzen oder Schmuck für Privatleute erlaubt.
Bekannt ist, dass Gold aufgrund seines geringen Vorkommens auf der Erde und dem dadurch entstehenden Rückgang der Goldmenge quasi eine dauerhafte Deflation auslöst. Sehr schön zu beobachten war dies im Zuge der ersten Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929 in Europa. Viele Goldreserven bestanden damals aus geliehenen Anteilen, wodurch diese in Zeiten der Krise immer weiter zurückgingen und in diesem Zusammenhang als Ausgleich große Geldmengen einfach eingezogen wurden. Die Besitzer bekamen dafür vom Staat keinen Gegenwert beziehungsweise keinerlei Entschädigung.
Wo kann man die Gold kaufen?
Eine Übersicht empfehlenswerter und seriöser Quellen für den Kauf von Gold finden Sie nachfolgend:
| Anbieter | Ankauf | Verkauf | Bezahlung | kostenlose Lieferung | Filialen | Besonderheiten | Zum Anbieter |
| Gold-Super-Markt | nein | ja | Vorkasse, Nachnachme, Lastschrift, Paypal | ab 20.000 Euro Warenwert | 15 | Edelmetall-Einlagerung bei STG-Security möglich | Weiter » |
| Fondsvermittlung24 | nein | ja | Lastschrift | - | - | Gold-Sparplan mit bis zu 32 % Preisvorteil | Weiter » |
| Goldankauf123 | ja | nein | Bar, Überweisung, Paypal, Scheck | - | - | Weiter » | |
| Anlagegold24 | ja | ja | Vorkasse, Nachnachme, Überweisung | - | - | anonymer Barverkauf bis 15.000 Euro möglich | Weiter » |
| Silber-Werte.de | ja | ja | Vorkasse, Überweisung | - | 1 | vom Berufsverband des deutschen Münzfachhandels e.V. zertifiziert | Weiter » |
| Pro Aurum | ja | ja | Bar, Überweisung, Girocard, MasterCard | - | 4 | gesicherte Verwahrung im Zollfreilager in der Schweiz möglich | |
| Münzdiscount | ja | ja | Bar, Girocard | ab 5.000 Euro Warenwert | 6 | ||
| Degussa Bank | nein | ja | Nichtkunden: nur Barzahlung | - | 102 | ||
| Reisebank | ja | ja | Bar, Überweisung, Girocard | - | 100 | ||
| Ophirum Commodity GmbH | ja | ja | Bar, Vorkasse, Nachnachme | ab 10.000 Euro Warenwert | 32 |